Beratende Ingenieure im Bauwesen

 

IGS Wunstorf an der Aue

Neubau Verwaltungsgebäude Brunsbüttel Ports Elbehafen

Anschrift

Nordbruch 23
31515 Wunstorf

Bauherr und Auftraggeber

Stadt Wunstorf
Fachbereich Gebäudemanagement
Südstraße 1
31515 Wunstorf

Architekt

ppp architekten gmbh
Kanalstraße 52
23552 Lübeck

Gebäudedaten

Planungszeitraum 2011 - 2015
Baubeginn 2013
Fertigstellungstermin 2017
Bruttogeschossfläche ca. 14.060 m²
Volumen: 16,5 Mio € Bausumme

Unsere Leistungen

Tragwerksplanung: Phase 1 bis 6 (§ 49 HOAI 2009)

 

Objektbeschreibung

Die evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover hat im August 2011 eine integrierte Gesamtschule in kirchlicher Trägerschaft im bestehenden Schulzentrum „An der Aue“ gegründet. In dem Gebäude aus den 1970er Jahren kann das neue Raumprogramm mit Mensa, Freizeit- und Mehrzweckbereich sowie das pädagogische Konzept mit veränderten Raumstrukturen und freien Lernzonen nicht untergebracht werden.
Mit dem Erweiterungsbau soll die Schule funktional und architektonisch im Sinne eines „Weiterbauens“ zu einem homogenen Ganzen entwickelt werden. An der Nahtstelle zum Bestand entstand eine großzügige Mehrzweckhalle mit Mensa, die in Wechselwirkung mit der bestehenden Aula und dem Andachtsraum die neue Mitte der Schule bildet. In den Obergeschossen wird das Thema des Innenhofs, um den sich die Jahrgangscluster gruppieren, fortgesetzt. Die Maßnahme wird bei laufendem Schulbetrieb realisiert.
(Quelle: petersen pörksen partner)

Statisches Konzept

Globale Tragkonstruktion:
Die Geschossdecken werden als Kombination aus Flachdecke und konventionell, kreuzweise gespannter Stb.-Elementdecke (d = 32 bis 38 cm) konzipiert. Der äußere freie Rand erhält umlaufend eine Aufkantung zur Begrenzung der Verformungen. Die Decke über dem Keller ist 20cm stark.
Der Keller wird aufgrund des Bemessungswasserstandes, als Weisse Wanne ausgeführt. Als Auflager kommen Stb.-Unterzüge, Stb.-Stützen und Stb.-Wände zur Ausführung. Die Wände werden in Teilbereichen gleichzeitig die Deckenlasten der Ober- und des Erdgeschosses in Form von „Wandartigen Trägern“ weiterleiten.

Gründung
Die Gründung erfolgt als Tiefgründung mittels sogenannter CMS-Säulen auf einer Bettungsschicht, um größere Setzungsunterschiede, hervorgerufen durch den Auelehm, zu vermeiden. Im mittleren Bereich wurden stützenfreie Räume, welche eine Mensa/Aula und einen Andachtsraum bilden, geschaffen.

 

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